Insektenfotografie zu Hause

Das A und O der Insektenfotografie ist, von der Ausrüstung einmal abgesehen, dass man die Objekte der Begierde auch findet. Ganz ähnlich wie in der Wildtierfotografie gilt hier die Regel, mach dich mit den Lebensgewohnheiten der Tiere vertraut, so findest du am Ehesten ihre Habitate, Futterpflanzen oder Beutetiere.
Ist man nicht sehr wählerisch, kann man auch mit etwas Zeit und Geduld und vor allem offenen Augen durch die Gegend gehen. So wird man rasch auf unterschiedliche Tierchen treffen, die sich für ein Bild anbieten.

Neben diesen beiden Ansätzen gibt es auch noch einen dritten Weg, um zu passenden Models zu kommen.
Lass die Insekten wissen, wie deine Lebensgewohnheiten sind. Will sich jemand fotografieren lassen, weiss er dann, wo er dich findet. Jetzt werden viele denken, das ist doch Blödsinn, sowas funktioniert sicher nicht.
Ich wende so einen Mix von planlos durch die Natur streifen, und zu Hause auf sie warten an. Mit dem folgenden Beitrag möchte ich zeigen, dass es durchaus Insekten gibt, die an Bildern interessiert sind und mich besuchen kommen.
Wo es mir möglich ist, die Insekten zu bestimmen, mach ich das nach bestem Wissen und Gewissen (natürlich nur aufgrund meiner Bilder). Im einen oder anderen Fall ist die Bestimmung nicht möglich, dort wo ich sie mache, kann ich aber für deren Richtigkeit nicht garantieren. Sollte ich irgendwo falsch liegen, bin ich für Hinweise auf den Fehler oder gar die richtige Art sehr dankbar.

Die nun folgenden Bilder teile ich in die zwei folgenden Kategorien: „Im Haus“ und „Am Haus“.
Anfangen werde ich mit den Shootings im Haus, die Bilder sind vom letzten Jahr bis heute.

Der Erste Kandidat hat sich